Ein Stück Toskana im Mittelmeer hat man die Insel Korfu trefflich genannt. Mit Millionen von Olivenbäumen, knorrig und vor Jahrhunderten gepflanzt, ihr silbernes Grau durchsetzt mit dunklen Zypressen, sowie einem einmaligen Reichtum an Wildblumen wirkt die Insel wie ein einziger botanischer Garten. Im Innern der Insel grandiose Panoramen mit den in erdigen Farben getünchten Bergdörfern, alte verwunschene Landsitze, Kapellen und Klöster.

Mit einer Küstenlinie von mehr als 300 km und Bergen bis fast 1.000 m, rollenden Hügelketten, endlosen Olivenhainen und Rebbergen ist diese grüne Insel von der Natur dazu bestimmt, erwandert zu werden, und so in den letzten Jahren zu einem bevorzugten Ziel von Wanderern aus aller Welt geworden.

Aufgrund der hohen Niederschlagswerte und der günstigen Grundwasserverhältnisse verfügt Korfu über eine sehr artenreiche, üppige Vegetation. Die große Fruchtbarkeit spiegelt sich ebenfalls in der Landwirtschaft wider, deren wichtigstes Anbauprodukt die Olive ist. Die Olivenbäume verleihen der Insel ihr charakteristisches Aussehen, welches auch im Sommer durch das silbrige Grün der Bäume bestimmt wird, wenn andere Teile Griechenlands eher trocken und unfruchtbar wirken.
In der Regel wird die Olive auf den Bergen und Hügeln angepflanzt, deren Hänge größtenteils terrassiert sind, im flacheren Süden kommt sie auch in den Ebenen vor.

Die alluvialen Partien werden meist als Grünland oder für Ackerbau und Weinbau genutzt.
Der Tourismus auf der Insel beschränkt sich aber hauptsächlich auf die Küsten streifen mit langen Stränden und Felsbuchten. Dahinter warten bukolische Landschaften mit über hundert freundlichen verschlafenen Dörfern darauf, von Ihnen zu Fuß entdeckt zu werden.

 
   
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